Een onthutsende brief

· feminisme, geschiedenis, hoorspel, muziek
Authors
Edvard Munch – Ashes II, 1896
bron

 

In 1987 werd op de Documenta 8 in Kassel het hoorspel Sehr geehrter Herr–Ein Requiem van de componiste Patricia Jünger ten gehore gebracht. Een jaar eerder was het bekroond met de Karl-Sczuka-Preis.

„Ende 1899 bewirbt sich aus dem Irrenhaus Friedmatt in Basel die erste promovierte Juristin der Geschichte, Dr. Emilie Kempin-Spyri,
um eine Stelle als Hausgehilfin bei einem Baseler Pfarrer. Als Akt
äußerster Unterwerfung in hoffnungsloser Lage ist ihr Brief massive
Anklage gegen eine Welt, in der Frauen nicht nach Verdienst und Recht,
sondern ausschließlich nach den Konditionen der Männerherrschaft einen
Platz beanspruchen dürfen, wenn sie nicht als Irre gelten wollen. Mit
musikalischen Mitteln drastisch insistierend auf dem Inhalt des Briefes,
diesen Inhalt den Hörern unnachsichtig ins Bewußtsein drängend, zeigt
Patricia Jüngers Hörstück die historische Dimension des Dokuments auf
und läßt seine Bedeutung auch noch heute ganz unmittelbar spüren.“

 

Jury-Begründung Karl-Sczuka-Preis

(bron: Wikipedia)

 

Het werk is als een requiem opgebouwd mat als tekst de brief van Emilie Kempin-Spyri die op alle mogelijke manieren ontrafeld en tegen het licht gehouden wordt. Een onthutsende belevenis.


Hörspielabend

SEHR GEEHRTER HERR – Ein Requiem

PATRICIA JÜNGER


Produktion Südwestfunk 1986


WERKSTATTBERICHT

SWF 2 – 27-11-1986





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